co via rs/kasaan media, 2021
Deutschland

Eine Schneise der Verwüstung, Covid-19, mehr als 160 Tote und zahllose Verletzte, Plünderungen und Expertenstreit

Man wundert sich. Man staunt und fragt sich, was los ist in Deutschland.

Eine Krise ist anders zu meistern. Das Ausmaß ist noch nicht bekannt und niemand versteht, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Warnungen wurden genug ausgesprochen.

Während sich die Experten gegenseitig die Schuld zuweisen, dass sie vorher gewarnt hätten und niemand hätte auf sie gehört, ist das Ausmaß der Katastrophe mit biblisch zu bezeichnen. Es haben mehr als 165 Menschen das Leben verloren.

Armin Schuster, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe macht den Eindruck eines weltfremden Kobolds in einem der bizarrsten Interviews der letzten Jahre. Schuster, um Ausreden nicht verlegen, weist jede Schuld von sich und erklärte doch tatsächlich in einem Interview, die gesamte Warninfrastruktur hätte vollständig funktioniert und die Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes „wäre im Nachhinein ziemlich gut gewesen“. Es konnte nur leider niemand wissen, wie die räumliche Ausdehnung und mit welcher Intensität die Katastrophe, die betroffene Gebiete treffen würde.  Schuster selbst berief sich in dem Interview auf die Sensibilität seiner Warnungen und das extreme Wetterereignis. Schuster war in dem Interview, das der Deutschlandfunk führte, mehr als desorientiert über seine eigenen Zuständigkeiten und wies jede Kritik an seinem Verhalten zurück oder die seiner Behörde. Am Ende drehte der wortgewandte und völlig weltfremde Verwaltungschef die Angelegenheit herum und fragte noch, wie viele Menschen durch seine Hilfeleistung und diese Systeme gerettet wurden. Er zeigte in dem Interview, dass er Humor hat und mit diesem verabschiedete er sich. Armin Schuster hat gezeigt, dass solche Leute wie er, nicht an der Spitze eines solchen Behördenapparates stehen dürfen.

Es ist unerträglich, dass er nach dem Interview mit dem Deutschlandfunk nicht abgesetzt wurde – und zeigt eine gewisse Degeneration des gesamten Verwaltungsapparates in Deutschland.
 

In den Gebieten geht die Angst um, dass das Coronavirus sich rasant ausbreiten könnte. Nun werden Impfkampagnen vorbereitet wie inmitten völligem Chaos. Durch tausende toter Tierkadaver, die unter Schlamm und Schutt liegen, wird Ungeziefer angezogen, das weitere Krankheitserreger bringen wird.

Aber nicht nur das alles beherrschende Virus geht um, man hört von immer mehr Plünderungen, die als solche nicht bezeichnet werden sollen.

Jedoch, wie könnte man die Handlungen derer, die in Geschäfte eindringen und dort stehlen, anders bezeichnen?

Es scheint, als wäre das Wort Plünderung etwas Anrüchiges oder gar nicht erwünscht in diesem Zusammenhang. Aber der normale Bürger versteht nicht, wie es sein kann, dass zahllose Personen in den Gebieten von der Polizei aufgegriffen werden, während sie irgendwelche Güter davon schleppen.

Die Polizei will natürlich nicht davon reden, dass es organisiert ist. Sie sprechen immer noch von Einbrüchen. Aber die Fälle scheinen sich zu häufen und in mehreren Regionen in Nordrhein-Westfalen ermittelt die Polizei wegen Plünderungen. Zahlreiche Verdächtige wurden festgenommen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland meldet, kamen drei sogar in Haft. Das bezieht sich auf die Polizei in Bonn, Euskirchen und im Rhein-Sieg Kreis.

Sieben Tatverdächtige wurden alleine in Weilerswist und Schopfheim vorläufig festgenommen. Auch diesen Fakt teilte das Redaktionsnetzwerk Deutschland mit. Armin Laschet hatte in einer Fernsehansprache angekündigt, dass die Polizeikräfte verstärkt würden, um solche Vorfälle zu vermeiden. Es gab zahlreiche Notrufe in diesem und in anderem Zusammenhang.

Wie kann so etwas dann trotzdem passieren? Das bleibt die Frage.

Noch immer suchen die Polizei und die anderen Hilfskräfte in verschiedenen Gebieten mit Hunden nach Verschütteten. Es wirkt wie ein Kriegsgebiet, sieht man die Zerstörungen aus dem Helikopter.

Armin Laschet, seines Zeichens Kanzlerkandidat der CDU, lacht im Gefolge von Bundespräsident Steinmeier während eines Informationsbesuches in den Krisengebieten scheinbar über das Leid der Menschen und entschuldigt sich später halbherzig im Fernsehen. Diese Politiker werden untragbar für das menschliche Elend, das sich erst nach und offenbart. Eines der schockierenden Beispiele ist die Infrastruktur, die wie die Autobahn 1 und 61 monatelange Reparaturarbeiten benötigen, um wieder funktionsfähig zu sein. Ganze Ortschaften sind vom Boden wegradiert und schon melden sich die Experten von Fridays for Future zu Wort. Jugendliche ohne Lebenserfahrung, mit dem Ideal, die Welt zu verbessern. Sie meinen, sie hätten den Stein der Weisen in den Trümmern gefunden und statt mit der Schaufel und dem Spaten in die Gebiete zu gehen und zu helfen, Vermisste auszugraben, organisieren sie diese geschickte Werbemaschine.

Proteste in 40 Städten, die dringend benötigte Kräfte während der Covidkrise und der Verwüstung binden. Diese werden anderen Ortes gebraucht. Es vermittelt den Eindruck von Selbstdarstellern, die die hehren Ziele nicht erfüllen können, die sie sich selbst gesteckt haben, weil es nicht um die Folgen einer Klimakrise, sondern um eine Diktatur eines irrealen Werbefeldzuges geht.

Neubauer und Thunberg sollten einmal den Menschen die Möglichkeit geben, zu trauern und daher ihren Mund halten. Ein Land muss den Schock verarbeiten und die Volksseele kocht bei ständig zeternden Kindern dieser Tage.

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