Die Anunnaki Teil 2 - published in Geschichte by Sascha Rauschenberger
Rauschenberger

Die Anunnaki Teil 2

Anunnaki, Götter, Baubeweise? – Rätselhaftes…

Als die Verbreitung von wissenschaftlichen Entdeckungen noch abhängig von physischen Veröffentlichungen war, wie in Zeitungen, Magazine und Büchern, war auch der Zugang zu Entdeckungen aller Art begrenzt. Nicht jeder konnte ohne großen Aufwand alles zu seinem Interessengebiet einsehen. Noch nicht einmal finden.
Daher war es in der Wissenschaft leicht über so manches real existierende Tatsache hinwegzusehen. Unabsichtlich, weil man es nicht wusste, aber auch absichtlich ignorierend, weil das gefundene Artefakt oder Relikt, sogar Monument nicht zu dem passte, was bisher veröffentlicht wurde und damit nicht in den Mainstream dessen passte, was wissenschaftlich allseits karrierefördernd oder –erhaltend akzeptiert wurde. Und immer noch akzeptiert wird!
Für Wissenschaftler war (und ist) es extrem schwierig wissenschaftlich „genderneutral“ all das in ihre Analysen mit einzubeziehen, was jetzt so langsam medial nach oben gespült oder aus den Kellern von Museen ans Tageslicht gespült wird, ohne angefeindet, verspottet und als Wirrkopf, Verschwörungstheoretiker oder Populist diffamiert zu werden.

All das hatte Fahrt aufgenommen als Autoren wie Erich von Däniken (Waren die Götter Astronauten) und Zecharia Sitchin (Erdchroniken) ihre Funde, Reiseerfahrungen und „Forschungen“ einem Millionenpublikum präsentieren konnten.

Während Erich von Däniken weltweit nach physischen Beweisen zu seiner Theorie suchte, übersetzte Sitchin die in der Bibliothek von Ninive gefundenen Tontafeln des assyrischen Königs Aššur-bāni-apli (Ashurbanipal).

Während man Erich von Däniken über Jahrzehnte belächelte und als unwissenschaftlichen Spinner abtat, wurde die Übersetzung der sumerischen Schrifttafeln erst zur gefeierten Sensation und dann zur wissenschaftlichen Belastung für alle bisher im Glauben gefestigten Disziplinen der Wissenschaft an sich.
Gefeiert wurde der gefundene Gilgamesch-Epos, der die Bibel bestätigt, dass es eine Sintflut gab, wie sie in der Bibel beschrieben wurde.
Nachdenklich stimmte der Umstand, dass die Assyrer glaubten, dass sie selbst von Göttern erschaffen wurden, deren Bildnisse und beschriebene Zuständigkeiten sehr den ägyptischen Göttern entsprachen. Und richtig mulmig wurde es, als die Tontafeln behaupteten, dass die Menschheit seit über 400.000 Jahren bestand, von Außerirdischen als Sklavenrasse zur Minenarbeit erschaffen worden ist und diese Götter die Anunnaki waren…

 

Für Historiker war das SciFi der Antike. Für die Religionen dieser Welt ein Beweis frühmenschlicher Unwissenheit, der mit Milde zu begegnen sei. Und für andere schuf es die Grundlage jetzt doch mal genauer hinzusehen. Auch Wissenschaftler aus anderen Gebieten beratend hinzuzuziehen, wenn es galt einen Fund, ein Relikt oder auch einen Text zu bewerten.
Aber auch für Millionen von Menschen wurden die nun im Internet frei und sofort und bequem zugänglichen Informationen zur Quelle weiterer Neugier. Und eben diese Neugier hat uns als Menschheit so weit gebracht. Und ebenso ist diese Neugier die Pest für jede reglementierte Denkrichtung. Denn sie verschiebt ständig die Grenzen.

Charles Darwin postulierte und bewies, dass der „Mensch vom Affen abstammt“. Darin waren sich alle einig. Bis auf die Religionen. Nach denen erschuf Gott den Menschen.
Die Sumerer behaupteten nichts anderes. Nach ihrer Auffassung nahmen die Anunnaki den heute so benannten Affenmenschen Homo erectus und erschufen aus ihm durch Zusatz von Anunnaki-DNA den Homo sapiens, der sich dann zu dem entwickelte, was heute als Homo sapiens sapiens gilt. Und ebendieser denkende und vernunftbegabte Mensch interessiert sich nun für das, was ihm so als Fakten vor die mitdenkenden aber kritischen Äuglein gesetzt wird.

Annahme ist jedenfalls, dass wenn das alles stimmt, es neben den Schrifttafeln von König Ashurbanipal  auch anderswo physikalisch auffindbare Beweise geben müsste, dass sowohl die Bibel und unsere aktuellen Geschichtsschreibungen daneben liegen.
Und was erst nur in Büchern und übersichtlich schnell Verbreitung fand, wird über das Internet nun sofort weltweit online zur Verfügung gestellt. Jeder Tourist, Reisende oder Hobbyforscher kann das, was er sieht, allen sofort zur Verfügung stellen. Dieses Teilen von Fakten und Wissen ist die Grundlage für das, was wir als explosionsartigen Zugewinn an technischen und wissenschaftlichen Fortschritten auch anderswo erlebt haben: Handy, Medizin, Physik, Chemie, … Warum also nicht auch in der Geschichte?
Aber wo sind die Beweise von allmächtigen Außerirdischen? Wenn über uns eine verlassene Raumstation im Orbit kreisen würde, dann hätten wir vielleicht den Ort  gefunden, den die alten Griechen als Olymp ansahen. Den Sitz der Götter.

Nur kreist da nichts bis auf ein einziges rätselhaftes Fragment, das als Black Knight bezeichnet wird. Welches auch gleich als Teil der Verschwörungstheorie eingeordnet wird.

Auf der Erdoberfläche findet sich nichts Außerirdisches. Das mag daran liegen, dass es wie die sumerischen Schrifttafeln ausweisen, einen Krieg der Götter gab und ihre „Himmelsstädte“ zerstört wurden. Diese herabstürzenden Himmelsstädte hätten große Verwüstungen hervorgerufen (Tsunamis?) und die Menschheit fast ausgerottet. Auch sprechen alte Schriften aus Indien davon, dass es den Einsatz von vernichtenden Waffen gab, die ganze Städte auf einen Schlag mit Lichtblitz, Feuer und Donner ausradieren konnten. Die Überlebenden waren verbrannt und starben später an einer unbekannten Krankheit.
Auch sprechen zahlreiche antike Quellen von diversen Kulturen übereinstimmend von Flutkatastrophen, die urplötzlich, gleichermaßen über Nacht, auftraten.
So könnte um 13.000 v. Chr. ein Komet für so eine Flut verantwortlich gewesen sein, der in den Grönland-Gletscher eingeschlagen ist, und ihn zum Teil verdampft/geschmolzen hat. Der gewaltige Krater wurde an der Südwestküste von Grönland erst vor ein paar Jahren entdeckt.
Manche Menschen glauben, dass das die Flut von Noah war. Andere sehen das Überlaufen des Mittelmeeres durch den Durchbruch am Bosporus zur Senke des Schwarzen Meeres als die biblische Flut an.
Aber es gibt in Südafrika uralte Minen und Siedlungen, die deutlich älter sind als das, was man gemeinhin als antik bezeichnen würde. Südafrikanische Bergleute finden immer wieder Stollen, Korridore und Gänge, während sie in hunderten Metern Tiefe nach Gold, Platin und anderen Erzen graben. Auch hier wurden Artefakte gefunden, die so dann nicht mehr erklärbar sind. Wie Hammerköpfe…

Was bleibt sind gut sichtbare Artefakte, Relikte und Monumente, die nicht so leicht im Keller verschwinden können, wie andere Funde. Die gemeinhin zu groß und zu schwer sind, um sie mal eben einzukassieren, damit die Öffentlichkeit nicht „irritiert“ ist…
Oder auch liebgewonnene Theorien ankratzen könnten, an denen einige Karrieren und auch gut bezahlte Posten hängen, falsch sind.

Und da gibt es durchaus ein oder zwei Dinge, die jeder Mensch mit eigenen Augen sehen und weltweit auffinden kann. Die (antike) Aluhutträger und Verschwörungstheoretiker nicht mal so eben in die Landschaft legen konnten. Oder wir auch heute noch nicht könnten.

Gewichtige Beweise
Es gibt da nämlich ein paar gewichtige Beweise, die unschön zu erklären sind, wenn es um Herstellung und/oder Transport geht.
Da gibt es den „Stein der schwangeren Frau“ im Libanon, ein simpler Quader mit den üblichen sechs Seiten, der etwas schräg seit Jahrhunderten verifizierbar im Erdreich halb begraben war (
HIER). Seitdem der Ansturm der Interessierten nicht mehr abriss, grub man ihn tourismusfördernd aus und fand weitere dieser Steine. Die gleichen, die auch ein paar Kilometer weiter als Außenmauer und Basis des angeblich römischen Jupiter-Tempels in Baalbek (HIER) verbaut worden sind.
Natürlich kann man als Römer so etwas aus dem Stein klopfen. Im Gegensatz zu den alten Ägyptern kannten die Römer zumindest härtere Werkzeuge als weiche Bronzemeißel und Klopfsteinchen, aber der Transport könnte gewissen Grenzen unterworfen gewesen sein, die logistisch und rein technisch etwas jenseits von dem lagen, was selbst die Römer hätten hinbekommen können.
Eigentlich, und das gibt jeder zu, ist es auch heute für uns unmöglich solche Steine an Land anzuheben und zu transportieren. Moderne Wasserkräne könnten das schaffen. Nur halt nicht im trockenen Landesinneren. Und dann der Transport über eine Strecke die bis dato mit Senken und Gräben durchschnitten ist. Wo kein Damm für einen Transportweg geradewegs zur Baustelle führt. Man sollte annehmen, dass die Römer so etwas zwischen Steinbruch und Baustelle aufgeschüttet hätten, oder? Römer sind nicht bekannt dafür mit Aufwand zu geizen, wenn es um etwas ging, was ihnen wichtig war.
Es gibt also keine Straße. Aber dutzende, wenn nicht hunderte von diesen Steinchen als Fundament und Außenmauer ihres Tempels, der komischerweise irgendwie auf diese größeren Steine wie aufgesetzt wirkt. Wie Kirchen in Lateinamerika, die auf alten Inka-Fundamenten gebaut wurden.
Es scheint fast so, als wenn, je jünger diese Aufbauten sind, desto „primitiver“ (in technischer Hinsicht) und einfacher (in logistischer Hinsicht) das antike Bauvorhaben auf uns wirkt. Und das ist für eine Geschichte schlecht, die fest daran glaubt, dass die historische Entwicklung von primitiv zu dem läuft, was wir als hochmodern bezeichnen wollen.

Aber wer 800 bis 1200-Tonnensteine nahtlos als Außenmauer aneinanderreiht, wie Kinder es gern mit großen Bauklötzen tun, muss schon echt Zeit gehabt haben. Mit vielen Ziegeln wäre das schneller gegangen, oder?

Heute kann man auf einer Riesenraupe natürlich Saturn-V-Raketen samt Raumschiff oder ein Space-Shuttle samt Boostern und Tank aus der Montagehalle zum Startplatz bringen. 3000 Tonnen Ladung transportieren.

Wir alle kennen die Startanlagen der NASA (HIER).

Oder wir kennen Braunkohleschaufelbagger mit bis zu 10.000 Tonnen Eigengewicht.
Römer kannten Fuhrwerke und Holzschlitten. Diese wurden normalerweise von Ochsen gezogen. Gern auf Straßen, weil das irgendwie mehr Sinn machte als querfeldein. Machen wir heute auch so. Und daher hatten Römer, wie auch wir heute gut ausgebaute Straßennetze.

Aber auch wir schaffen es nicht 1000 Tonnen auf unseren normalen Straßen zu bewegen. Wenn Braunkohlebagger umziehen ist das ein Mammutprojekt. Und der fährt mit eigenem Elektroantrieb. Frage: wie viele Ochsen sind wohl notwendig, um einen 1000-Tonnen Stein auf einem Holzschlitten(?) auf einer glatten Straße zu ziehen? So mit Reibung, Bodendruck und sonst etwas im Hinterkopf, den so ein Steinchen nun mal verursacht.

Die moderne Archäologie kennt da eine passende Antwort: wir wissen noch nicht alles.

Das ist gut. Glaubhaft bescheiden. Nachvollziehbar. Und solange die moderne unvoreingenommene Wissenschaft darüber nachsinnt, kann sie überlegen, wie das, was sie dann an Erkenntnis gewinnt zu dem Faktum passt, dass die gewaltigsten Steine in der Inka-Bergfestung Machu Picchu (HIER) aus einem Steinbruch nur drei Kilometer weit weg kommen. Luftlinie. Auch aus einem Steinbruch in einer recht großen Höhe. Fast unter dem Gipfel. Und dazwischen ist ein Tal, was die günstige Entfernung relativiert. Zumal es 2500 Meter tief ist.
Gut für die Archäologen ist aber, dass die aus diesem Steinbruch stammenden Bausteine für das Fundament von Machu Picchu nur 30 bis 70 Tonnen wiegen. Schlecht ist, dass die Inkas keine Ochsengespanne oder breite Straßen kannten. Noch nicht einmal das Rad. Auch keine Pferde, denn die gab es in Südamerika nicht. Wohl aber drollige und filigran anmutende Lamas, die sich aber als Zugtiere… seltsam verhalten. Wenig drollig. Das sagen aber Biologen, die mit Archäologie nichts zu tun haben…

Gebohrt und geschnitten…

Das könnte Hammer und Meißel überflüssig gemacht haben, wenn es um die Herstellung der größeren Steine ging. Jeder weiß, dass genormte Steine aus einer Felswand zu klopfen länger dauert, als sie aus ihr herauszuschneiden. Wir schneiden auch Kuchenstücke und bröseln sie nicht Krümel um Krümel vom Kuchen ab, oder? Und wenn wir im Kleinen als Menschen schon faul sind, dann doch wohl auch im Großen. Und ganz besonders bei 45 Grad im Schatten wie in Ägypten zum Beispiel, als man die Pyramiden baute.
Die Sklaventheorie der Arbeiter ist inzwischen widerlegt. Das waren wohl eher gut bezahlte Facharbeiter, die gut zu essen bekamen und in Teams organisiert waren. Sie gaben sich sogar Namen und wetteiferten darum, wer mehr schafft. Das ist durch Inschriften inzwischen bewiesen und akzeptiert.
Nur würden beispielsweise freie Menschen kaum bei 45 Grad im Schatten arbeiten wollen. Zumal so eine Baustelle recht wenig Schatten hätte. Im Steinbruch wie an der Baustelle an sich. Touristen kommen gern morgens zur Besichtigung der Pyramiden oder ins Tal der Könige. Das hat seinen Grund. Ab Mittag ist es dort… ein Brutofen.
Und dort dann mit weichen Bronzemeißeln und Steinen als Hammer 2,3 Millionen Bausteine der Pyramide aus dem Fels zu klopfen, zum Nil zu schaffen, zu verladen, 600 Kilometer den Nil runterzuschiffen, auszuladen, via Rampe zur Pyramide zu bringen, dann wie auch immer hochzuschaffen (es gibt da verschiedene Theorien zur nötigen Rampe) und exakt zu verbauen schafft ein völlig neues Verständnis des modernen Begriffs „Sonnenanbeter“ oder auch nur sommerlicher Bräune…

Da wäre es doch gut, wenn man diese Steine zumindest etwas schneller herstellen könnte, als sie aus der Felswand zu klopfen, …

Bei genauerer Betrachtung finden sich daher überall auf der Welt, nicht nur in Ägypten, so komische Schnitte in den Steinen, wie sie auch heute produziert werden können. Vor allem in härteren Gesteinsarten wie zum Beispiel Granit, der in Unmengen verbaut wurde, da Granit praktisch über die Zeit unverwüstlich und beständig ist. Leider auch sehr hart. Härter, als ein Bronzemeißel, was diesen ad absurdum führt. Jeder Steinmetz weiß, dass man harte Steine am besten mit noch härteren Werkzeugen bearbeitet. Archäologen meiden diesen unangenehmen Gedanken wie die Pest. Gerade in Ägypten.
Aus diesem Grunde tauchen auch Sicherheitsleute an den Pyramiden auf, wenn ketzerische Touris anfangen diese Schnitte zu dokumentieren. Gar mit Laserpointern auszuleuchten versuchen. Denn eines ist sicher: So wie wir heute Steine zersägen, mit diamantbesetzten Trennscheiben, konnten die Ägypter wohl kaum arbeiten. Experimente haben ergeben, dass man mit einem Hanfseil und Sand als Reibemittel zumindest Sandstein händisch durch schnelle Zugbewegungen schneiden kann. Bei dem bei Pharaonen so beliebten Rosengranit hat man das allerdings… nicht versucht. Oder das hat länger gedauert als der Kameramann, Zeit und Lust hatte auf ein sichtbares Ergebnis zu warten.
Dann gibt es da aber noch die Bohrlöcher von Kernbohrungen. Und diese auch weltweit. Und es gibt sie in allen Größen. Und in allen Gesteinsarten. Und auch wieder in Granit. Und leider auch mit exakt den physikalischen Spuren, Abdrücken und Eigenarten, die auch moderne Kernbohrer so anschaulich hervorrufen.
Man kann sie heute reproduzieren. Als Bohrung an sich. Nur wurden diese Löcher schon von der Expedition von Napoleon dokumentiert. Und auch damals gab es keine Methode, die das erlaubt hätte. Kernbohrungen dieser Art gibt es erst seit etwas über hundert Jahren. Ergo sind sie älter.
Zum Verzweifeln bringt die Archäologen aber die Tatsache, dass unsere heutige Technik diese Löcher nicht 1:1 reproduzieren kann. Das Gütemaß der Technik ist bei Kernbohrungen die Härte des Bohrkopfes und der jeweilige Vortrieb pro Umdrehung in welchen Stein auch immer. Der Vortrieb hängt also an Bohrkopfhärte und/oder dem Druck auf ihn ab, mit dem er gegen den Stein gedrückt wird.
Der Beweis der Qualität ist dann in den Ringen des Vortriebes abzulesen, die sich im Stein deutlich abzeichnen… Da gibt es nichts zu interpretieren. So wenig wie zwischen Licht und gar kein Licht.
Daher sind diese Löcher auch tabu. Man gibt zu auch hier noch nicht alles reproduzieren zu können. Archäologisch gesagt. Technisch ist der Vortrieb mit heutigen Mitteln nicht zu schaffen. Und schon gar nicht an den Stellen, wo diese Löcher zum Teil zu finden sind, da für unsere moderne Technik dafür der Platz fehlt sie aufzustellen. Ja, man weiß auch hier noch nicht alles.

Zur Ehrenrettung experimenteller Archäologie muss man sagen, dass es inzwischen eine gut durchdachte Theorie gibt, dass die Steine weder gemeißelt noch geschnitten, sondern als eine Art Beton gegossen wurden. Man also eimerweise und via Treppen den „Beton“ hochgereicht hat und die Blöcke vor Ort geformt, gegossen und austrocknen gelassen hat. Man also weder Schlitten noch Rampen brauchte, um den Block als Ganzes zu hoch zu transportieren.
Man dieses auch mit den gewaltigen Monolithen anderswo so gemacht hat, die eben diese 1000 Tonnen erreichten. So auch die Kolosse von Memnon mit ihren geschätzten 1300 bis 1800 Tonnen Gesamtgewicht erschaffen konnte.
Und dass Granitblöcke durch geschmolzene Granitstücke gegossen wurden. Vor Ort und mit einer Art großen Brennlupe als Energiequelle, deren Herstellung zumindest theoretisch nachvollziehbar ist.
Diese Theorie hat den Charme viele Dinge zu erklären oder nachvollziehbar zu machen. Hat aber andere Lücken, wie zum Beispiel die Dauer welche Beton oder „Glas“ brauchen, um auszutrocknen und/oder abzukühlen. Oder das Gewicht des Brennglases an sich, dass schwenkbar der Sonne folgen muss, um Granitbrocken zu schmelzen und dann als Gussmasse flüssig zu halten.
Dennoch: die Theorie ist nicht so abwegig wie anzunehmen, 2,3 Millionen Blöcke zusätzlich zu den weiteren hunderttausenden von Steinen begradigten Fundament der Pyramide von Gizeh mit Bronzemeißeln aus Felswänden geklopft zu haben. In nur zwanzig Jahren, wie man zu wissen glaubt. Und das ohne jeden Nachweis, der auch zeitlich nur mathematisch machbar wäre und nicht auf „wir glauben es“ basiert!

Das Alter

Das mögen alles Detailfragen sein. Nur gibt es dann natürlich auch das Alter diverser Anlagen weltweit zu hinterfragen. Die Cheops-Pyramide heißt Cheops-Pyramide, weil sie Pharao Cheops zugeordnet wird. Das war so um 2670 vor Christus. Mehr oder weniger. Hier können wir großzügig sein. Ein- oder zweihundert Jahre spielen hier keine Rolle, zumal die gern zu Beweisen zitierten, altägyptischen Papyrusrollen und Inschriften in aller Regel nicht die alten Dynastien erreichen. Die ist nämlich so gut wie nicht dokumentiert. Das ist weniger bekannt, aber Fakt.

Tatsache ist, dass die Pyramide von Gizeh sowie die Anlage von Teotihuacán nahe Mexiko-City in Mexiko irgendwie aber gewollt durch die stellare Konstellation des Sternbilds Orion und dem Stern Sirius beeinflusst wurde und Angkor Wat in Thailand durch das Sternbild des Drachen. Der Beweis erfolgt durch die Architektur, die auf die Zentralsterne ausgerichtet ist und das Wissen beinhaltet, dass die Achse der Erde in einem bestimmten Intervall „eiert“, Präzession genannt  (HIER) und so die von einem Ort der Erde über diese Zeitspanne sichtbaren Sterne am Himmel in ihrem Lauf verschiebt.
Das hat zur Folge, dass man eine auf ein Sternbild exakt ausgerichtete Architektur zeitlich so zurückverfolgen kann, dass der Zeitpunkt des Baus bestimmbar ist.
Und das wäre dann in allen drei Fällen ungefähr 10.500 v.Chr.! Also nicht ganz zur Zeit des Pharao Cheops.
Da dieses Datum  im Zeitrahmen dessen ist, was die Präzession von insgesamt 25.800 Jahren pro Umlauf einmalig(!) vorgibt. – Dreimaliger Zufall?

Oder mit dem Beweis anderer Wissenschaften erklärt: der Wetter- und der Klimaforschung!
 

Die Prozessionsrampe vom Flusstempel am Nil hoch zur Cheops-Pyramide ist so gewählt, dass sie an der Sphinx (HIER) schräg vorbeiführt, wie man auf Ausgrabungskarten des Pyramidenkomplexes ästhetisch sieht. Um 1858 war die Sphinx nur noch mit dem Kopf sichtbar. Der Rest wurde durch die Wüste zugeweht, zumal die Sphinx auch in einem Becken gebaut wurde. Oder aus einem Felsen herausgearbeitet wurde, sodass um sie herum das nun fehlende Gestein zum Becken wurde.
Daher folgt die Annahme, dass die Sphinx nicht zur Zeit der Pyramide gebaut wurde, sondern vorher schon dort stand. Für Ägyptologen ein wissenschaftliches Sakrileg. Ingenieure stellen eher die Frage, wer so blöd sein konnte die Sphinx zeitgleich zur Pyramide zu bauen um dann die später angelegte Prozessionsstraße so umständlich errichten zu müssen. Ingenieure ebendieser Pyramide mit all ihren geometrischen, architektonischen und physikalischen Wundern, hätten so einen Unfug wohl kaum begangen.
Ingenieure, die ebendiese Pyramide mit einem Ungenauigkeitsfehler in der Nordausrichtung von unter einen Zehntel Prozent gebaut haben, haben sich also absichtlich einen (Sphinx)Klotz in den Weg gelegt?

Nehmen wir also an, dass dem nicht so war und das Gerüst schon da war als man den Bau begann und die Sphinx nicht einebnen wollte. Wäre auch möglich gewesen. Bei logischer Betrachtung. Hierzu gab es eine wie ich finde hervorragende Filmdokumentation (HIER).

Weiterhin sind am Körper und am Beckenrand der Sphinx Witterungsspuren zu sehen, die gemäß diversen Quellen auch als Erosion durch Wasser anzusehen sind. Und das in einem Ausmaß, der erhebliche Wassermassen über einen längeren Zeitraum nötig machten.
Erdgeschichtlich oder wetter historisch ist Ägypten aber seit mehreren tausend Jahren eher… trocken. Zur Zeit von Pharao Cheops aber mit absoluter Sicherheit staubtrocken.
Und der Zeitpunkt, wo in Ägypten starke Regenfälle über eine längere Zeitperiode wahrscheinlich waren, ist eben jenseits dessen, was Cheops gesehen, gehört oder auch nur erahnt haben können.
Was aber sicher ist, ist die Tatsache, dass die Sphinx schon unter den Pharaonen renoviert wurde. Ihr verwittertes Äußeres wurde mit einem neuen Steinmantel verschönt, wie man rekonstruiert hat. Wann macht man so etwas? Wenn es schon gut aussieht? Oder wenn etwas heruntergekommen ist?

Auch passt der Kopf in Relation nicht zum Körper des Löwen und es existieren Theorien, dass dieser aus etwas anderem herausgearbeitet worden ist, welches wohl mal größer war als der Pharaonenkopf. Man die ältere Sphinx also dem Zeitgeist und der neuen Funktion angepasst hat. Als Teil des Ganzen. Und dieses Ganze wird dann auch verständlicher, wenn man weiß, wohin die Sphinx schaut. Zum Sternbild des Löwen und hier zum Aufgang des Stern Regulus, der im Altertum zu den vier Himmelswächtern gehörte und alle 25.800 Jahre an dieser Stelle eine kurze Zeit lang lang Horizont aufgeht…

Und nun rechnen wir mal… Um 10.500 v.Chr. war das auch der Fall. Nur ist die Sphinx älter als die Pyramide. Diese ist, wie ihre zwei Konkurrenzanlagen in Mexiko und Thailand, zu dieser Zeit auf die stellare Konstellation ausgerichtet erbaut worden.
Liegt es da nicht zumindest theoretisch auf dem Fragetablett, ob die Sphinx nicht im vorhergegangenen Umlauf erbaut sein könnte? In dem laufendem Umlaufzyklus von 34.300 bis 10.500 v.Chr.?
 

Doch was hat das alles mit den Anunnaki zu tun, die wörtlich als „Die vom Himmel Herabgestiegenen“ oder als „Die Weisen vom Himmel“ bezeichnet wurden? Die dem Menschen Wissen gaben. Ihn sogar erschaffen haben sollen, wenn die sumerische schriftliche Überlieferung stimmt.
Die auf alten Reliefs weltweit mit Flügeln dargestellt werden. Die vermutlich die Vorbilder unserer Bilder von Engeln an sich sind und überall auf der Welt, wenn es sie denn gab, ihren Einfluss sichtbar zurückgelassen haben.

Dazu auch: Die Anunnaki – Außerirdische durch Inzucht und Inzest ausgestorben

 (HIER)

Sie sollen sich auch mit Menschen sexuell vergnügt haben, wie gelangweilte Götter eben so sind… Die Kinder sollen Monster gewesen sein. Wahre Riesen. Die Nephilim, die selbst in der Bibel als Plage erwähnt wurden.
Goliath soll so ein übrig gebliebenes Exemplar gewesen sein. Gemäß der Bibel war er, abhängig von der erwähnten Maßumrechnung der Größe, zwischen 2,47 und 2,75 Meter groß gewesen sein.
Riesenskelette wurden gefunden. Fast überall auf der Welt und auch in Zeitungen des 19. Jahrhunderts ausführlichst beschrieben. Teilweise wurden sogar Fotos veröffentlicht. Zeichnungen angefertigt und abgedruckt.
Viele Antike Paläste sind (wie) für Riesen gemacht. Türenmaße, Stufenhöhe und andere architektonische Absonderlichkeiten für Menschen, die damals maximal um 1,6 Meter im Durchschnitt groß wurden sind fast überall anzutreffen.

Nur Anunnaki hat man eben nicht gefunden.

Und solange nichts gefunden wird, sind es „Verschwörungstheorien“. Ein Begriff, der eine moderne Abnutzung erfährt, wenn gewissen Umstände, Tatsachen und Ereignisse hinterfragt werden. Wenn Homo sapiens sapiens seiner biologischen Bezeichnung wirklich einmal anfängt vernünftig zu denken. Oder überhaupt zu denken anfängt.

Warum setzt man nicht alles daran, die sumerische Königsliste der Anunnaki zu widerlegen, die immerhin unglaubliche 443.000 Jahre zurückreicht? Wo einzelne Herrscher bis zu 45.000 Jahre herrschten. Selbst unter Annahme von Vollmondzyklen als Jahresmaß (Mondjahr) wäre das deutlich älter als die Bibel für Abraham ausweist. Oder Methusalem an sich.
Oder stört man sich daran, dass auch die Altägypter eine Königsliste kennen, die etwas weiter zurückreicht als beispielsweise bis zu … Cheops. Fast so weit wie die Liste, die die Sumerer Stein-gehauen im Regal liegen hatten.

Und so lange man dem denkenden Mensch nicht plausible Lösungen und Erklärungen für so viele offene Fragen rund um den Ursprung der Menschheit, seine Geschichte und dem was so passierte präsentiert, so lange wird der Mensch nachforschen. Selbst denken. Mitunter wirklich komischen Lösungen anhängen – aber unter dem Strich mehr zur Wissenschaft beitragen als Leute, die uns ständig sagen, dass es so ist aber man noch forscht, warum das so ist. Dabei keinen Nanometer weiterkommen aber andere verspotten.

Die Römer wussten von einem See unter der Cheops-Pyramide mit einem Tempel auf einer Insel, der von sechs im Wasser liegenden Steinsärgen umgeben wäre. Und einem Labyrinth unter dem Plateau… Was haben die Ägyptologen gelacht!
Nun wurde in der unteren Höhlenkammer, tief unter dem Felsenfundament der Pyramide ein mehrfach gestaffelter senkrechter Schacht entdeckt, der weitere dutzende von Metern in die Tiefe führt.
Und da ist eine mit Wasser halb vollgelaufene Kammer mit einer nun „augenscheinlichen“ Insel in der Mitte, die von sechs Särgen umgeben ist. Und es zweigen aus dieser Kammer weitere Gänge ab, die aber unter Wasser liegen…
Natürlich darf da keiner hin. Natürlich findet man das nicht im veröffentlichten Plan der Pyramide. Da endet jede Risszeichnung bei eben dieser unteren Kammer im Felsen, die seit nun fast zweihundert Jahren den „Keller“ der Pyramide ausweist.

Mir persönlich hat es noch nie gereicht gesagt zu bekommen, dass das so ist, weil es so ist.  Da fühlte ich mich sofort verarscht. Bestenfalls habe ich dann angenommen, dass da eine billige Ausrede gesucht wurde, um zu vermeiden, sagen zu müssen, dass man es nicht weiß.

Aber als Credo für Wissenschaftler taugt das nichts. So wären wir nie auf den Mond gekommen. Oder wie jetzt wieder auf dem Mars. Oder mit den Voyager-Sonden weit raus an die Grenze unseres Sonnensystems.

Und wer so weit raus will, der sollte verdammt sehr genau wissen, WOHER er kommt! – Oder warum man das als denkender Mensch nicht wissen will… Trotz aller Beweise an sich, die dem reinen Glauben und der forschen alleinigen These schon widersprechen.  SIC!

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