Diabetes-Rezepte Rezepte

Diagnose „Alters-Diabetes“-  Was darf ich jetzt noch essen?      Teil 1

(hm)

Zunächst einmal Entwarnung. Der sogenannte Altersdiabetes-Typ oder korrekter Diabetes Typ II ist kein Todesurteil.

Die neuesten Einstufungen gehen sogar dahin, dies gar nicht mehr als schwere Erkrankung, sondern als eine Fehlernährung zu sehen, die typisch für unsere Zivilisation ist.

Wir wissen ja, was wir falsch machen: Fastfood, Fertigprodukte weil für Slowfood keine Zeit im Arbeitsalltag ist, stundenlanges Arbeiten im Sitzen, abends zu müde um noch Sport zu treiben, süße Getränke und Chips beim Fernsehen, immer Schokoladenriegel und andere Süßigkeiten in Reichweite.

Dies alles führt zu dem bösen Speck im Bauchbereich, der auf vielfältige Weise den Insulinstoffwechsel stört. Und dies wiederum beeinflusst auch unseren Fettstoffwechsel, führt zu Ablagerungen in den Arterien mit den bekannten Folgen. Warum die einen davon betroffen sind, die anderen nicht, ist noch nicht bekannt. Genetische Einflüsse sind aber nicht von der Hand zu weisen.  Aber egal ob genetisch vorbelastet oder nicht, es müsste gar nicht so weit kommen.

Den letzten Schätzungen zufolge leiden in Deutschland fast 10 % der Bevölkerung unter dieser Diabetesform. Mit einfachsten Mitteln können diese Menschen gegensteuern. Bedenklich ist die Schwarzziffer von etwa zwei Millionen Menschen, die nicht wissen (wollen), dass sie betroffen sind.   

Und es werden nicht zuletzt seit der Corona-Pandemie immer mehr betroffene Jugendliche.

Müdigkeit, außergewöhnlich hoher Durst, Schwindel, Konzentrationsstörungen bei bestehendem Übergewicht sind erste ernstzunehmende Warnzeichen – können natürlich auch auf andere Ursachen zurückzuführen sein. 

Von wegen Altersdiabetes – es ist der Preis für unseren Wohlstand und Bequemlichkeit, unsere Arbeitswelt und auch für die niedrigen Preise von Fertigprodukten.

Würde ein 1kg Kartoffelsalat mit schlechter Mayonnaise und jeder Menge Zusatzstoffen nicht 1,59 EUR, sondern 5,00 EUR kosten, würden sich viele Menschen wieder besinnen, wie schnell doch – bei der entsprechenden Mahlzeitenplanung – ein gesunder, frischer Kartoffelsalat zubereitet werden kann.

Wissen Sie noch wie ein selbstgemachter Erdbeer-Joghurt schmeckt? Wie wenig Zucker man dafür braucht? Kontrollieren Sie doch mal beim Discounter, was sie wirklich bekommen, wenn Sie einen Erdbeerjoghurt für 0,29 EUR kaufen. Geschenkt -zu teuer!

Diabetikerernährung- wohlgemerkt für den Typ II – ist einfach eine ausgewogene ballaststoffreiche und möglichst naturbelassene Ernährung – und die kann vielfältig und genussreich sein. Vegan, vegetarisch, pescetarisch, Mittelmeerkost, usw.

Bewusstes Essen statt Verzicht ist die Devise.

Natürlich müssen manche Menschen Tabletten nehmen oder (vorübergehend) Insulin spritzen, das muss auch erwähnt werden, aber eine gesündere Lebensweise ist der wichtigste Baustein, damit Diabetes seinen Schrecken verliert.

Fortsetzung folgt

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