Flora und Fauna

Der Welsh-Terrier, eine so menschliche Hunderasse

(hm)

Die großen Vertreter ihrer Art, die Airedale-Terrier, sind recht bekannt. 

Kennen Sie auch die „kleine Ausgabe“?

Es ist der recht unbekannte Welsh-Terrier, der wie seine

Rasse-Bezeichnung schon sagt, aus Wales stammt.

Schon im 10. Jahrhundert als geschickter Rattenjäger erwähnt,                                           

dürfte dieser Hund zu den ältesten Rassen gehören.

In Europa lange als Black- and -Tan-Terrier bezeichnet, waren die knapp 40 cm hohen Braunen mit dem schwarzen Sattel in den USA bis ins 20. Jahrhundert als Old-English-Terrier bekannt. Obwohl so manches Exemplar sich durchaus für die Fuchs- und Dachsjagd eignet, werden sie überwiegend als Familienhunde gezüchtet, sind aber- und das gleich zu Anfang erwähnt- keine „Anfängerhunde“.

Wie alle Terrier mit einer ausgeprägten Persönlichkeit (manche sagen auch fälschlicherweise Dickkopf dazu!) ausgestattet, folgen sie gerne dem Rudelführer, wenn Sie ihn anerkennen und ihre Arbeit ihnen Spaß macht.

Eine konsequente Erziehung vorausgesetzt, hat man in den Jugendjahren einen fröhlichen Wirbelwind, der für jeden Spaß zu haben ist, aber niemals aggressiv auftritt.

Im Erwachsenenalter festigt sich ihre mentale Stärke und die tiefe Liebe zu ihren Menschen.                          

Das menschlichste aber sind ihre Launen:

mal ein Anflug von Zickigkeit wenn es Zeit für Pediküre ist, dann der Wunsch nach einer Bürstenmassage,  

mal unendliche Zärtlichkeit, dann nur ein abweisender Blick,

mal im Schnee toben, dann der vorwurfsvolle Blick: „Igitt, nasse Füße!“

Langweilig wird das Leben mit einem Welsh nie, wenn Mensch ihm seine eigene Persönlichkeit zugesteht.

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