Rezepte

Der Mai ist gekommen    –   Mythen um das Maikraut und was dahintersteckt

Titelbild:

Waldmeister

Jopide.wikipedia.org: 23:28, 24. Mai 2004 . . Jopi (Diskussion) . . 600 x 800 (163.912 Byte) (waldmeister „Public Domain“ „selbst fotografiert“)

Galium odoratum – Waldmeister

(hm)

Waldmeister, auch Maikraut genannt wächst wild in unseren Wäldern.

Tatsächlich liebt das zarte Kräutchen die lichten Buchen- und Eichenwälder, in denen es im April aufgrund des späten Blattaustriebs noch hell ist. Es wuchert stark und verbreitet sich schnell. Auch im Garten unter Büschen oder Sträuchern kann die kleine Aromabombe ein Plätzchen finden. 

Maikraut kann high machen.

Naja, conveniat dosam, und eine zu hohe Dosis führt eher zu Kopfschmerzen und Erbrechen.

Waldmeister ist in Speisen und Getränken, die Kinder als Zielgruppe ansprechen, verboten.

Aufgrund einer widerlegten Erkenntnis aus dem Jahr 1974 ja. Für Kinder müssen künstliche Aromen und grüner Farbstoff herhalten.

Maikraut schmeckt nur, wenn es ganz frisch geerntet ist.

Nein, frisches Maikraut riecht nach nichts, garnichts. Erst beim Welken oder Reiben der Blättchen wird das für den verführerischen Duft zuständige Cumarin freigesetzt.

Das Waldmeistersträußchen in der Mailbowle sollte möglichst viele Blüten enthalten.             

Nein, der Cumaringehalt steigt mit der Blüte stark an und führt dann eher zu den unerwünschten Wirkungen. Der beste Erntezeitpunkt ist kurz vor der Blüte.

Maikraut kann auch als Tee zubereitet werden.                                                                                         

Ja natürlich, denn Waldmeister ist ein altbewährtes Heilkraut. Mit seinem Cumarin, den Bitter- und Gerbstoffen, dem Asperulosid wirkt es entzündungshemmend, krampflösend und beruhigend.

Wie wäre es mit der oben abgebildetetn  Maibowle ?

Maibowle Rezept – [ESSEN UND TRINKEN] (essen-und-trinken.de)

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