Diabetes-Rezepte Rezepte

Diabetes Typ II – diese einfachen Regeln sind zu beachten!

(hm)

Regel 3:  Fett ist kein Feind!

Fette sind ganz zu Unrecht als die ungesunden Dickmacher in den Fokus fast aller Diäten gestellt worden. Es stimmt wohl, dass Sie sehr energiereich sind, liefern Sie doch mehr als doppelt so viel Energie wie die gleiche Menge an Kohlenhydraten oder Eiweiß.

Und das hatte in den frühen Zeiten der Menschheitsgeschichte – und unser Organismus hat sich in der evolutionär gesehen kurzen Zeit noch nicht den neuen Umgebungsbedingungen angepasst – auch seinen Sinn. Fett setzt sich schnell dort ab, wo es früher warmhalten musste: in der Leibesmitte, im Nacken. Es wurde in den eiskalten Nächten der ungeheizten Höhlen gebraucht, um die Temperatur der bestenfalls dicht behaarten Körper auf 37 °C zu halten. Wer kein Fett zu sich nahm, ist einfach erfroren. Fette Nahrung war lebensnotwendig.

Heute, zu Zeiten der Zentralheizung, der Daunendecken und mehrerer Schichten Kleidung haben wir den Nährstoff Fett auf seine Funktion des billigen Geschmacksträgers reduziert. Wir alle kennen die verlockende Wirkung des Fettes bei Käse, Salami, Schinken. Der Welterfolg der berühmten Nuss-Nougat-Creme beruht auf seinem hohen Fettgehalt. Fertigsoßen, Pizza ohne Fett – undenkbar.

Also doch auf all das verzichten, auf den Genuss dieses natürlichen Geschmacksverstärkers? Weil man das Gewicht reduzieren muss, Typ II-Diabetiker ist?

Nein.  Meiden sollte man nach dem Stand der heutigen Ernährungsmedizin vor allem tierische Fette. Ihre Fettsäuren gelten als weniger hochwertig und tragen zum erhöhten Risiko des Herzinfarkts und Schlaganfalls bei.

Die Fettsäuren aus den meisten Pflanzen sowie aus fettem Fisch sind essentiell für viele Körpervorgänge, auch für unser Gehirn. Gesunde brauchen Fett, Diabetes II-Erkrankte brauchen Fett. 

Aber auch hier gilt:  auf die Menge kommt es an. Überprüfen Sie ihre Gewohnheiten. Wieviel Butter auf dem Brot? Ist etwas weniger nicht der gleiche Genuss? Kann es auch eine Mischung aus Butter und gutem Pflanzenfett sein? Muss es fettreiches gemischtes Hackfleisch sein? Zwischendurch wirklich ein Schokoriegel?  

Milch in der fettarmen Variante oder ein pflanzlicher Milchersatz, nicht der fetteste Käse und die fetteste Wurst. Schauen Sie bei allen Fertigprodukten auf die Nährstoffangaben und Sie werden sehen, das billige und gesundheits- und umweltschädliche Palmfett steckt in nahezu allen Fertigprodukten, auch den veganen, drin und wird kritiklos gegessen.

Sie werden es schon ahnen:

Selbst kochen ist die Devise oder zumindest kritisch einkaufen und bewusst genießen: Fettfisch, Nüsse , weniger fette Fleischprodukte, fetten Käse in Maßen – und möglichst eine große Portion ballaststoffreichen Salat oder Rohkost dazu.

Zum Braten und im Dressing nur die wirklich notwendige Menge Oliven- Sonnenblumen- und Rapsöl. Als sättigende Zwischenmahlzeit eine Handvoll verschiedenster Nüsse.

Und wenn Ihnen mal nach Rühreiern mit Speck ist, nehmen Sie die Hälfte, dazu ballaststoffreiche Rohkost, genießen Sie.

 Ausnahmen dürfen und müssen sein. Ausnahmen.  Denn:

Ein Bild, das Teller, Scheibe enthält.

Automatisch generierte BeschreibungFett ist kein Feind, wir haben nur verlernt, situationsangepasst damit umzugehen.

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